Konzept

Das EMA-Konzept

Wieso schwimmt Eis auf dem Wasser?
Weshalb verlieren die Bäume im Herbst ihre Blätter?
Warum wird eine Kerze kleiner, wenn sie brennt?

Kinder fragen Löcher in den Bauch. Mit Hilfe einfacher Experimente finden sie selbst Antworten auf ihre Fragen.

Je früher die kindliche Neugierde an naturwissenschaftlichen Fragen gefördert wird, desto höher ist in späteren Jahren die Bereitschaft und das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern.
Dabei soll durch kleine Gruppen eine individuelle Förderung je nach Fähigkeiten, Fertigkeiten und Neigungen der Kinder gewährleistet werden.

Durch die genaue Beobachtung während des Experimentierens wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Kreativität, problemlösendes Denken und somit das Artikulationsvermögen der Kinder sind gefordert, aber auch das gemeinsame Diskutieren und Zuhören.
Ein geeigneter Versuchsaufbau unterstützt die Entwicklung der Feinmotorik und die eigenverantwortlich durchgeführten Experimente führen zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Die Erfolgserlebnisse vermitteln zudem Freude am Lernen.
Besonderen Wert wird auf den altersgemäßen, spielerischen Ansatz der Versuche gelegt, da vor allem die Freude am gemeinsamen Entdecken der belebten und unbelebten Natur geweckt werden soll.

Aus dem Sonderteil des Spektrum der Wissenschaft vom März 2008:
Die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2007" stellt fest, dass in Deutschland die Absolventenquote in den Ingenieurwissenschaften unter das Niveau der Bestandssicherung gefallen ist.
Schon jetzt ist klar: Projekte mit Event-Charakter können, wenn sie gut gemacht sind, Interesse wecken und die Neugier steigern. Wenn sich aber (...) keine kontinuerlichen Aktivitäten (...)  anschließen, hält das geweckte Interesse nicht lange an. (...) Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir brauchen also ein Konzept, das für die kontinuierliche Begegnung sorgt, (....)

Unser Mitmachlabor bietet beides, die Events und die langfristigen, nachhaltigen Kurse. Wir beginnen im Kindergarten mit den Kindern ganze Themen zu erforschen. In der Schule gehen wir weiter in die Tiefe und erschließen uns neue Inhalte. Die Versuche werden komplexer und anspruchsvoller. Wir geben keine Lösungen vor, wir lassen die Kinder überlegen und ausprobieren. Sie erkennen ihre Stärken und wir fördern somit Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben von Bedeutung sind: Analysieren, Organisieren, Vermitteln, Kommunizieren u. a..  Am Ende der Grundschulzeit haben unsere Kurskinder ihre Vorlieben entdeckt und können sie in den Schwerpunktkursen vertiefen. Wenn es dann in der 6. oder 7. Klasse endlich im Unterricht mit den naturwissenschaftlichen Fächern losgeht, haben wir erwartungsvolle und gespannte Schüler herangebildet, die sich auf diesen Unterricht freuen!